Der neue Grundschulleiter stellt sich vor

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

gerne möchte ich mich Ihnen als neuer Leiter der Grundschule der Deutschen Schule Lissabon vorstellen.
Mein Name ist Peter Schütterle, ich bin 48 Jahre alt, verheiratet und Vater von drei Kindern.
In den letzten zwei Jahren war ich als Schulrat für Grund- und Förderschulen im Schulamt der Stadt Köln tätig.
Zuvor war ich fünf Jahre lang Schulleiter einer großen vierzügigen Grundschule in Köln. Diese Schule besuchten Kinder aus vielen Nationen sowie Kinder mit und ohne Behinderung.
Als Schulleiter ist mir die individuelle Förderung von Schülerinnen und Schülern ein besonderes Anliegen. Jedes Kind hat Stärken, die es zu entdecken und zu fördern gilt. Kinder lernen erfolgreich, wenn wir in der Schule ihre Neugierde wecken und sie ermutigen, Unbekanntes zu entdecken.
Auch für meine Familie und mich gibt es in den kommenden Monaten viel Neues zu entdecken: ein neues Land, eine neue Stadt, eine neue Sprache und viele neue Menschen. Bei meine beiden vergangenen kurzen Besuchen an der Deutschen Schule in Lissabon bin ich aber schon so freundlich und herzlich aufgenommen worden, dass ich sicher bin, dass wir uns sehr bald nicht mehr fremd, sondern hier wie zu Hause fühlen werden!

Ich freue mich sehr auf eine gute Zusammenarbeit mit Ihnen!

Herzliche Grüße,


AG-Portrait: diesmal „Mindfulness & Inner Empowerment“ an der Grundschule

In loser Reihenfolge stellen wir AGs an der DSL vor. Diesmal haben wir die AG „Mindfulness & Inner Empowerment“ an der Grundschule besucht.

Ein neues Angebot an der Grundschule ist in diesem Schuljahr die AG „Mindfulness & Inner Empowerment“. Ziel der AG ist, dass die Kinder nach und nach den Schlüssel zu innerem Gleichgewicht, Glückseligkeit, in sich erfüllt sein, sowie Gelassenheit und Entspannung in ihren Händen halten.

Die Vermittlung von Soft Skills und die Ausbildung selbständiger, selbstbewusster und mit sich selbst zufriedener junger Erwachsener ist sehr wichtig. Ein unerlässliches Thema ist heutzutage – in einer sich immer schneller drehenden und digitaler werdenden Welt – mehr denn je für Erwachsene sowie Kinder und Jugendliche gleichermaßen Achtsamkeit sowie die Erforschung des eigenen Selbst.

Die ehemalige Erzieherin Christina Wennmacher zeigt den Kindern mithilfe von Kreativität, Malen, Gestalten, Tanz- und Körperausdruck sowie Kindermeditationen, achtsam mit sich selbst und anderen umgehen zu können. Wir haben zusammen mit den 2.- bis 4.-Klässler*innen an einer AG-Stunde teilgenommen, um hier darüber zu berichten.

Die Kursleiterin Christina Wennmacher holt jedes Kind am Anfang der Stunde in zugewandter Weise und mit Einfühlungsvermögen genau dort ab, wo es sich am Ende des Unterrichtstages emotional gerade befindet.

Im Sitzkreis auf dem Teppich begrüßen sich die Kinder stets erst einmal auf genau die Art, wie sie es sich wünschen. Entweder mit klassischem Hallo-Sagen, einer Umarmung oder auch ganz kreativ mit einer Fuß-an-Fuß- oder Po-an-Po-Begrüßung, welche ganz besonders beliebt ist. Anschließend erzählt jedes Kind reihum, wie es sich gerade fühlt und Christina hilft den Kindern, ihre Gefühle besser zu benennen und einzuordnen und sucht gemeinsam nach Lösungsansätzen für evtl. Probleme des Schulalltags. Gibt ein Kind z. B. an, sich heute „schlecht“ zu fühlen, fragt die Kursleiterin ganz genau nach: „Fühlst du dich vielleicht traurig, oder etwa wütend…?“ Und: „Was meinst du, könnte dir helfen?“

 

 

Neben der Begrüßung im Sitzkreis ist ein wiederkehrendes Element die Arbeit mit den Erfolgs- bzw. Glücksbüchern der Kinder. Jeder Schüler und jede Schülerin hat ein persönliches, liebevoll gestaltetes kleines Notizbüchlein, in das in jeder Stunde die Frage des Tages sowie die eigenen Antworten dazu notiert werden. Die Frage diesmal: „Wen liebe ich und wer liebt mich?“ Neben Mama und Papa, Oma und Opa, weiteren Familienmitgliedern, Freunden und Haustieren nennt eines der Kinder auch „mich selbst“ – die Kinder scheinen die AG-Inhalte bereits verinnerlicht zu haben. Selbstliebe als Schlüssel zur Fähigkeit, andere Menschen lieben zu können, wird von den Kindern ganz selbstverständlich akzeptiert.

 

 

 

Ein Langzeit-Projekt der AG sind u.a. die Ganzkörperbilder, die die Kinder von sich selbst erstellen. Hierbei malen und schreiben sie auf, über welche Stärken sie verfügen, wie sie sich idealerweise fühlen und welche Gedanken sie denken möchten.

 

 

 

Abgeschlossen wird die heutige Stunde mit einer Entspannungs-Pizzamassage, während der Christina den Kindern von einer Traumreise erzählt. Bei dieser Kindermeditation kommen alle vollkommen zur Ruhe und reisen gedanklich an einen wunderschönen Ort, wo sie einem magischen Tier des Waldes begegnen. Diesem Tier können sie in ihrer Vorstellung ihren Herzenswunsch anvertrauen. „Das Tier nimmt deinen Wunsch dankend an, auf dass er sich erfüllt. Und auch du bist nun dafür verantwortlich, dass sich dein Wunsch erfüllt“, schließt Christina und spricht damit die Selbstwirksamkeit der Kinder an. Die Kinder massieren sich gegenseitig in Zweiergruppen, wobei Christina immer mal wieder Vorschläge macht, wie die Kinder die Massage ausführen können. Auch ist ihr wichtig zu betonen, dass jedes massierte Kind dem anderen sagen soll, wenn ihm etwas nicht gefällt oder wenn es an einer bestimmten Stelle nicht berührt werden will.

Während der AG – sowie auch im Alltag der Grundschule – lernen die Kinder auf spielerische Weise ihre eigenen Stärken, Vorlieben und Grenzen kennen und üben außerdem, ihre eigenen Grenzen zu setzen und zu verteidigen.

 

 


Kinderthementag an der Grundschule

Am Freitag, den 25. November, fand in der gesamten Grundschule der sogenannte Kinder-Thementag statt, ein besonderer Projekttag, an dem die Lehrerinnen und Lehrer mit den Kindern ein von der Sozialpädagogin Frau Sener vorgegebenes sozial-emotionales Thema behandeln. Dieses Mal drehte sich alles um „Mobbing/Bullying“. Da dieses Thema sehr viele Facetten hat und breit gefächert ist, wurden auch verwandte Themen wie z.B.  „Konflikte“ und „Grenzen“ behandelt. So ging es beispielsweise bei den 1. Klassen um Themen wie Gefühle, Empathie, Trost und das Kennen und die Akzeptanz der eigenen Grenzen und die Grenzen anderer.

In der 1b wurde z.B. eine kurze Bilder-Geschichte vorgestellt, in der ein Kind auf dem Schulhof kauert und weint. Die Kinder der 1b sollten anschließend deuten, was mit diesem Kind aus der Geschichte los sei und überlegen, wie sie angemessen reagieren könnten, um zu helfen. Diese Lösungsansätze wurden dann in 3er-Gruppen im Klassenverband vorgespielt.

Auch erklärte Klassenlehrerin Karin Schütte den Kindern an diesem Tag, dass sie, wenn sie sich im sozialen Miteinander nicht mehr gut fühlen, ihnen etwas wehtut oder ein anderer zu nahekommt, „Stopp“ sagen und bekräftigend die Hand heben können. Was ist, wenn mich jemand auf dem Schulhof ärgert? „Dann könnt ihr Stopp sagen. Und wenn der andere immer noch nicht aufhört, dann sagt ihr: Stopp oder ich hole die Lehrerin“, erklärte Frau Schütte.

Anschließend zeichnete jedes Kind die eigene Hand ab, schnitt diese aus und bemalt sie nach Lust und Laune. Aus allen Händen wurde ein Stopp-Hand-Poster gebastelt, um das besprochene Thema visuell zu verdeutlichen.

Später am Tag trafen sich alle 1. Klassen, um sich gegenseitig die Lösungsansätze zur Bilder-Geschichte vorzuspielen.

Die Kinder-Thementage zum sozialen Miteinander haben bereits Tradition und sind ein wichtiger Punkt in der Erziehung der Grundschülerinnen und Grundschüler.

 


St. Martin an der Grundschule

Sankt Martin wurde immer groß an der Grundschule gefeiert. In diesem Jahr haben wir kleiner gefeiert – die Jahrgänge haben sich nicht durchmischt – hatten dafür aber doppelt so viel Freude!

Im Kunstunterricht wurden fleißig wunderschöne Laternen gebastelt. Eine Woche lang stimmten wir uns mit dem Singen von Sankt-Martins-Liedern auf das Fest ein und lernten die guten Taten des Sankt Martins kennen. So hilfsbereit und respektvoll wollen wir auch sein!

Zum krönenden Abschluss gingen wir dann in der Dunkelheit durch Telheiras und unsere Laternen leuchteten hell. Das war eine tolle Erfahrung, nach so langer Zeit wieder gemeinsam feiern zu können.


Begrüßung der Erstklässler*innen an der Grundschule der DSL

Am 2. September haben wir die neuen Erstklässler*innen an der Grundschule der DSL begrüßt.

Alle kamen mit ihren Schultüten und einer großen Portion Vorfreude, ihre Klassenlehrerin sowie Klassenkamerad*innen kennen zu lernen und gemeinsam die allerersten Unterrichtsstunden zu verbringen.

Mit einem kleinen Konzert wurden sie dann noch von der gesamten Grundschule willkommen geheißen. Wir wünschen allen einen guten Schulstart!

 

 


Mit Jerusalema-Tanz in die Sommerferien

Am letzten Schultag tanzten alle Kinder der Grundschule den Jerusalema-Tanz, um dieses Schuljahr und die vierten Klassen zu verabschieden. Wir hatten alle viel Spaß dabei und gehen nun gut gelaunt in die wohlverdienten Ferien!

 

 

 


Der Süßigkeitenladen – Ein Horspiel der Klasse 4a

Das vergangene zweite Schulhalbjahr hat der 4. Jahrgang gemeinsam mit Frau Pramor jeweils ein Hörspiel erarbeitet. Die Klassen haben sich eigens eine Idee ausgedacht, die Szenen konzipiert, die Rollen ausgearbeitet und aktiv an der Produktion mitgewirkt.

Mit viel Herzblut hat die 4a das Hörspiel „Der Süßigkeitenladen“ umgesetzt, in welchem die Zuhörer drei Kinder begleiten, die einem gefährlichen Diebstahl auf die Spur kommen. Doch wer steckt hinter alle dem?


Ein Abenteuer im Jahr 2059 – ein Hörspiel der Klasse 4c

Das vergangene zweite Schulhalbjahr hat der 4. Jahrgang gemeinsam mit Frau Pramor jeweils ein Hörspiel erarbeitet. Die Klassen haben sich eigens eine Idee ausgedacht, die Szenen konzipiert, die Rollen ausgearbeitet und aktiv an der Produktion mitgewirkt.

Mit viel Herzblut hat die 4c das Hörspiel „Ein Abenteuer im Jahr 2059“ umgesetzt, in welchem die Zuhörer drei Kinder begleiten, die den Wandel einer Stadt erleben, der von ihnen plötzlich großen Mut und Mithilfe erfordert. Sind sie der Herausforderung gewachsen?

 


Kein Bullying – ein Hörspiel der Klasse 4b

Das vergangene zweite Schulhalbjahr hat der 4. Jahrgang gemeinsam mit Frau Pramor jeweils ein Hörspiel erarbeitet. Die Klassen haben sich eigens eine Idee ausgedacht, die Szenen konzipiert, die Rollen ausgearbeitet und aktiv an der Produktion mitgewirkt.

Mit viel Herzblut hat die 4b das Hörspiel „Kein Bullying“ (Link) umgesetzt, in welchem die Zuhörer zwei Kinder begleiten, die sich auf einer neuen Schule den Herausforderungen gemeiner Kinder stellen müssen. Schaffen sie es, sich den Kindern zu stellen?

 


Carol of the Bells

Die Grundschulen der Deutschen Schule Lissabon und Estoril wünschen mit diesem Video der Klasse 2c  eine wunderbare Weihnacht, erholsame Ferientage und einen guten Start ins Neue Jahr!

 


Auszeichnungen