schulpsychologie

Als Schulpsychologin arbeite ich hauptsächlich mit den emotionalen Problemen und den Lern- oder Verhaltensschwierigkeiten, die sich in der Schule äußern und wie diese mit den Beziehungen der Schüler zu ihren Mitschülern, Lehrern und Eltern zusammenhängen. Somit stehe ich Schülern, Lehrern/Erziehern und Eltern für psychologische Beratung, Einzelfallhilfe und Betreuung verschiedener Situationen zur Verfügung.

Es gibt Zeiten im Leben, in denen wir Angst, Depression oder andere komplexe Emotionen fühlen. Manchmal sind diese nur vorübergehend und werden vom familiären und sozialen Netz aufgefangen. Falls diese Befindlichkeiten jedoch weiterbestehen, Leidenszustände verursachen oder das Alltagsleben begrenzen, ist es wichtig, spezialisierte Hilfe zu suchen.

Zur Bereitschaft verschiedene problematische Sachverhalte zu verarbeiten, gehört die Vermittlung von Verständnis und Akzeptanz, doch die grundlegende Bedingung für die psychologische Beratung in der Schule ist die Herstellung einer persönlichen Vertrauensbeziehung mit der Garantie der Verschwiegenheit.

Eine konstruktive Zusammenarbeit in der Schule, bei der die Perspektiven aus verschiedenen Bereichen integriert und die Handlungsmaßnahmen koordiniert werden, ermöglicht es, realistische Ziele aufzustellen, geeignete unterstützende Maßnahmen zu entwickeln und bessere Lösungen zu erzielen. In dem Sinn ist die Kooperation mit meiner Kollegin Marike Jüdes, dem erweiterten Helfersystem und den verschiedenen Gremien der Schule sowie mit außerschulischen Fachpersonen unerlässlich.

Dies ist umso wichtig im Bereich der Inklusion von Schülern mit besonderen Bedürfnissen. Hier gilt es jeden Fall individuell zu analysieren, Schüler, Eltern und Lehrer zu beraten und zu unterstützen.

Die in der Ausbildung als Psychotherapeutin und Gruppenanalytikerin erworbenen Kenntnisse und Erfahrungen wende ich in der Schule in der analytischen Arbeit mit Schülern bzw. Schülergruppen, Unterstützungsgruppen für Erzieher/Lehrer und Diskussionsgruppen für Eltern an. In den letzten Jahren hat die Elterngruppe zur Unterstützung der emotionalen Entwicklung der Kinder und Stärkung der Rolle von Müttern und Vätern zunehmend Interesse erweckt.

Die Projekte der Arbeitsgruppe Bessere Schule-Besseres Leben, welche ich im Jahr 1999 mit gründete, werden seitdem mit den Zielen der Prävention, der Förderung der ganzheitlichen Persönlichkeitsentwicklung der Schüler und des Wohlbefinden an der Schule weiterentwickelt.

Schule für Eltern an der DSL 

Die Einbeziehung der Eltern, nach Möglichkeit beider Elternteile, ist ein fester Bestandteil meiner schulpsychologischen Arbeit. Diese umfasst die Unterstützung der Eltern im Verständnis der kindlichen Problematik, in ihren Möglichkeiten eines stabilen Kontextes in der Familie und in der Zusammenarbeit mit der Schule. Es ist wichtig, dass sowohl Eltern als auch Lehrer sich als Partner im Entwicklungsprozess der Schüler sehen.

Bei Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Sprechstunden: Montag bis Freitag (nach Vereinbarung)
Raum Schulpsychologie (Raum M1.03 – zwischen Cafeteria und Krankenstation)

Patrícia Poppe

Schulpsychologin

(+351) 21 751 02 60

(+351) 21 759 14 34

patricia.poppe@dslissabon.com